Zum Inhalt springen

Von Frau zu Frau

Eindrücke vom Gottesdienst am 29.6.26

Kreative Energie statt Wut: Gottesdienst „Von Frau zu Frau“ in der Weidenkirche

PAPPENHEIM – Wenn eine bis auf den letzten Platz besetzte Weidenkirche an einem heißen Sommerabend zu einer kleinen Oase wird, dann ist es wieder Zeit für den Gottesdienst „Von Frau zu Frau“. Am vergangenen Montag (29. Juni) lud das Dekanatsfrauenteam gemeinsam mit Diakonin Karin Brandmeyer zu diesem besonderen Format nach Pappenheim ein. Im Zentrum stand diesmal ein Gefühl, das oft ein Schattendasein fristet, aber enorme Kraft besitzt: die Wut.

„Was macht mich wütend?“ – diese zentrale Frage spürte die Gottesdienstreihe in einer stimmungsvollen Atmosphäre aus Musik, tiefgründigen Gedanken und Gebeten nach. Doch es blieb nicht nur beim Nachdenken. Das Team hatte sich einiges einfallen lassen, um das vermeintlich negative Gefühl ganz praktisch und mit allen Sinnen erlebbar zu machen.

Dem Ärger Luft machen

An verschiedenen Stationen konnten die Teilnehmerinnen ausprobieren, wie sich aufgestauter Ärger und Frust kanalisieren lassen. Wer den Druck körperlich spüren wollte, griff beim Wut-Trommeln zu  den Djembe-Trommeln oder ließ beim kräftigen Einschlagen auf ein Nagelbrett den Hammer sprechen. Ruhiger, aber nicht minder intensiv ging es beim Töpfern mit Ton zu, wo der Ton nach dem Schlagen auf das Töpferbrett und mit starkem Druck der Hände sich in kreative Figuren formte. 

Besonders farbenfroh wurde es an den Salatschleudern: Mit Papier und bunter Farbe bestückt, wurde die Fliehkraft genutzt, um der Wut eine optische Gestalt zu geben. Das faszinierende Ergebnis: Aus der wilden Energie entstanden am Ende überraschend schöne Kunstwerke. Die wichtigste Erfahrung des Abends war damit für viele greifbar: Wenn man Wut nicht herunterschluckt, sondern sie in die richtigen Bahnen lenkt, kann aus ihr etwas Positives, etwas Gutes entstehen.

Einzelsegnung und „Sundowner“

Ein weiteres Angebot des Abends war für die persönliche Einzelsegnung, die auf Wunsch zugesprochen wurde – ein Moment des Innehaltens und Auftankens.

Nach dem offiziellen Teil lud das Dekanatsfrauenteam die Besucherinnen zu einem gemütlichen „Sundowner“ ein. Bei gekühlten Getränken und Laugengebäck bot sich in der Abenddämmerung an der Altmühl reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und den lauen Sommerabend ausklingen zu lassen.

Die Teilnehmerinnen traten den Heimweg mit einer Gewissheit und einer neuen Perspektive im Gepäck an: Wut muss nicht immer zerstörerisch sein – sie kann, richtig genutzt, der Motor für echte Veränderung sein. Und bei Gott ist ein guter Platz für meine Wut.

Text und Bilder: Markus Steiner

Das Team: obere Reihe (von links): Erika Miehling, Claudia Vorliczky, Gertraud Meyer, Karin Brandmeyer, Susanne Pühl, Susanne Burkhardt, Simone Obermeyer (Musik)

untere Reihe: Astrid Steiner und Julia Strebakowski – Foto: Markus Steiner

„Was macht mich wütend“ – Anspiel (Foto: Markus Steiner)
Wut – Malschleuder (Foto: Steiner)

Wut Trommeln (Foto: Markus Steiner)

Die Wut und der Glaube: Diakonin Karin Brandmeyer und Susanne Burkhardt bei der Dialogpredigt (Foto: Dr. Andrea König)

Begegnung beim Sundowner (Foto: Dr. Andrea König“

Eindrücke vom Kinoabend und Frühstück am 15./16. Januar 2026

Kinoabend der Dekanatsfrauen: Mut, Bewegung und neue Perspektiven

Weißenburg – Die Dekanatsfrauen hatten Mitte Januar  zu einem besonderen Kinoabend eingeladen. Gezeigt wurde der Film „Die mit dem Bauchtanzen“, der auf heitere und zugleich tiefgründige Weise das Leben einer Frauen-Bauchtanzgruppe in der Eifel erzählt. Im Mittelpunkt stehen Frauen, die durchs gemeinsame Tanzen Zufriedenheit  und Lebensfreude schöpfen und damit dem Älterwerden mutig begegnen.

Der Film bietet dabei eine besondere Perspektive: Die Sichtweise der 30-jährigen Regisseurin steht in spannendem Kontrast zur Haltung ihrer bauchtanzenden Mutter und macht so unterschiedliche Generationserfahrungen sichtbar.

Eingestimmt wurden die Besucherinnen bereits vor der Filmvorführung durch die Weißenburger Bauchtanzgruppe „Zuckerpuppen“, die mit einer Darbietung für eine besondere Atmosphäre sorgte.

Am nächsten Morgen lud das Team der Dekanatsfrauen zu einem köstlichen Frühstück ein, bei dem einzelne Aspekte des Films noch einmal vertieft und diskutiert wurden.

Isabella Mandl, selbst Bauchtanzlehrerin, stand den Teilnehmerinnen für Fragen rund um Bauchtanz, Körpergefühl und Selbstwahrnehmung zur Verfügung. Unter ihrer Anleitung konnten die Frauen erste Bauchtanzfiguren ausprobieren – ausgestattet mit traditionellen Bauchtanzgürteln. Eine wichtige  Erkenntnis des Wochenendes: Man braucht kein Selbstbewusstsein, um Bauchtanz zu machen – beim Bauchtanz kommt das Selbstbewusstsein ganz von selbst.

Eindrücke vom letzten Gottesdienst 1.7.25

Das Dekanatsfrauenteam aus Weißenburg und Pappenheim lud am 1.7. zu einem Gottesdienst in die Weidenkirche ein. Zwei starke Frauen aus der Bibel Ruth und Noomi standen im Mittelpunkt. Sie erzählten eindrucksvoll ihre Geschichte und das Team spannte den Bogen zu den Themen die auch heute noch aktuell sind: z. B. Frauenfreundschaft, Frauensolidarität und Integration. Damals wie heute sind die Wege manchmal ungewöhnlich und die Zeiten herausfordernd– aber wenn man zusammen hält und auf Gott vertraut, werden sich neue Perspektiven auftun. Schöne Lieder, Gebete, das Angebot der Einzelsegnung und ein Tanz rundeten den Gottesdienst ab. Am Ende verweilten viele Frauen noch zu Sundowner, Snack und Begegnung und es gab sehr viele positive Rückmeldungen an das engagierte Team.

Beim Frauengottesdienst kam vieles in Bewegung: Emotionen, Körper und Glaube.

Noomi und Ruth erzählten uns eindrücklich ihre Geschichte
Ein kurzer Regenschauer überraschte uns – doch wir konnten bald wieder weiterfeiern
Das Team freute sich sehr über den regen Zuspruch und die schönen Begegnungen beim Sundowner im Anschluss….

Eindrücke vom Frauentag mit den Avantgardinen 13. Oktober 2024

Eindrücke vom Gottesdienst am 12.Juni 2025

Weidenkirche. Die „große Frau von Schunem“ stand im Mittelpunkt des Dekanatsfrauengottesdienstes am 12. Juni. Packend nahm sie die Besucherinnen in ihre Geschichte hinein: von Verzweiflung, Beharrlichkeit und Vertrauen. Sie schlug damit eine Brücke zu den Themen, die auch heute immer wieder aktuell sind. 110 Frauen trotzten der Kühle und wackligen Wetterumständen und feierten mit Diakonin Karin Brandmeyer, dem Team der Dekanatsfrauen (Pappenheim und Weißenburg) und der Band einen stimmungsvollen Gottesdienst. Beim anschließenden Sundowner und Snacks gab es einen regen Austausch und nette Begegnungen.

Angebote für Frauen in den Dekanaten Pappenheim und Weißenburg

Offener Thementreff: Familienradtour Walter Huber
Eichstätt: Eichstätt
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Eichstätt
Frauengymnastikgruppe
Langenaltheim: Gemeindehaus Rehlingen
Evang.-Luth. Pfarramt Rehlingen
Gemeinsam statt einsam (offener Frauentreff 60+)
Weißenburg - Suffers: Gemeindehaus Suffersheim
Evang.-Luth. Pfarramt Neudorf
Frauengymnastikgruppe
Langenaltheim: Gemeindehaus Rehlingen
Evang.-Luth. Pfarramt Rehlingen
Gemeinsam statt einsam (offener Frauentreff 60+)
Weißenburg - Suffers: Gemeindehaus Suffersheim
Evang.-Luth. Pfarramt Neudorf
Frauengymnastikgruppe
Langenaltheim: Gemeindehaus Rehlingen
Evang.-Luth. Pfarramt Rehlingen